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Brennstoffzellenbus - Omnibus mit Brennstoffzellen-Antrieb

Die Brennstoffzellen-Technologie nutzt als Kraftstoff den umweltfreundlichen Wasserstoff. Somit kommt aus dem Auspuff kein schädliches Kohlendioxid, sondern schlichtweg Wasserdampf. Um die Möglichkeiten dieser Technik ausreifen zu lassen, wird viel getestet und evaluiert, um eine Optimierung des Antriebs zu erreichen.

Das Institut für Automatisierungstechnik hat in einem Gemeinschaftsprojekt der Niederlande mit dem Land NRW ein Konzept für die Energiespeicherung in einem Brennstoffzellen-Hybrid-Bus entwickelt. Im Herbst dieses Jahres starten zwei Gelenkbusse von 18 m Länge mit diesem Brennstoffzellen-Hybrid-Antrieb in Köln zum Probebetrieb für 5 Jahre im Rahmen des Linienverkehrs. In den Niederlanden werden zwei Busse in Amsterdam getestet.

Schon vor 10 Jahren testete MAN einen Niederflurbus im Rahmen des Linienbetriebs in Nürnberg und Erlangen für eine gewisse Zeit, um weitere Daten für die Weiterentwicklung der Technik zu sammeln. Ziel war eine Markteinführung von Wasserstoffantrieben. Das Potential, das sowohl wirtschaftlich, als auch technisch in der Brennstoffzellen-Technologie steckt, kann den Verbrennungsmotor irgendwann ersetzen. Ein serienmäßiger Einsatz ist nur noch eine Frage der Zeit. Noch sind der Kostenaufwand und das Gewicht plus den größeren Bedarf an Platz eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Der druckförmige Wasserstoff wird beispielsweise in einem Speichersystem aufbewahrt, das Platz auf dem Dach des Busses benötigt. Im Heck sitzen zwei elektrische Antriebsmotoren, die für Vortrieb sorgen, und die Brennstoffzellen, die Gleichstrom produzieren. Dieser wird in der auf dem Dach befindlichen Leistungselektronik in Wechselstrom umgewandelt.


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